Gitarre

Gitarren können grundlegend in Akustik- und E-Gitarren eingeteilt werden und haben in der Regel sechs Saiten (Darm-, Nylon oder Stahlsaiten). Der Klang wird entweder akustisch mit einem hohlen Holz- oder Kunststoffkörper oder durch einen elektrischen Verstärker mit Lautsprecher, wie dies bei E-Gitarren üblich ist, erzeugt.

Typischerweise wird die Gitarre durch Schlagen oder Zupfen der Saiten mit den Fingern, dem Daumen, den Fingernägeln oder einem Plektrum mit der rechten Hand gespielt, wobei die Saiten gleichzeitig mit den Fingern der linken Hand gegen das Griffbrett und die Bünde gedrückt werden.

Bei den Akustikgitarren unterscheidet man grundlegend in drei Gruppen. Die klassische Gitarre mit Nylon-Saiten, die Stahlsaiten-Akustikgitarren (z.B. Westerngitarre) und die sogenannte Jazzgitarre (auch Schlaggitarre) mit hohem Steg und großem Korpus. Dabei wird der Ton durch die Vibrationen der Saiten erzeugt, die durch den Hohlkörper der Gitarre verstärkt werden.

Die traditionelle und überlieferte klassische Gitarre wird aus Holz gebaut und hat Darm- oder Nylonsaiten. Sie wird auch Klassikgitarre, Nylongitarre oder Spanische Gitarre genannt. Da die Töne, bedingt durch die Nylon-Saiten, leichter zu greifen sind, ist dieser Gitarrentyp ein beliebtes Einsteigerinstrument. Die sogenannte klassische Gitarre wird oft gezupft, wobei jede Saite einzeln mit den Fingern gespielt wird.

In den 1930er Jahren wurden die E-Gitarre eingeführt, wobei der Klang mit Verstärkern und Lautsprechern verstärkt wurde. Die Firma Rickenbacker brachte 1932 einen elektromagnetischen Tonabnehmer heraus, welcher eine einfache Brettgitarre verstärkte.

Der Tonabnehmer machte sich die Saitenschwingungen von Stahlsaiten direkt zunutze und basierte auf dem Prinzip der Induktion. Auch der Mandolinen- und Gitarrenhersteller Gibson experimentierte mit Tonabnehmer und brachte elektroakustische und semiakustische Gitarren auf den Markt.

 

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